3. Sieg beim 3. Rennen
42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
3. Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2011
FH Köln Motorsport holt dritten Klassensieg in Folge
Nach der erfolgreichen Premiere des neu aufgebauten Kölners im vergangenen Rennen, verbesserte Benjamin Koske bereits im Qualifying die Rundenbestzeit des Rennwagens um weitere neun Sekunden auf 9:06.291 Minuten: „Das ist ein weiterer großer Schritt in Richtung der 9-Minuten-Marke. Wenn es weiterhin so gut läuft wie bisher, werden wir die in der laufenden Saison vielleicht noch knacken.“
Auch beim anschließenden Start des Rennens konnte Daniela Schmid an die gute Trainingsphase anknüpfen. Die Österreicherin setzte sich innerhalb der ersten Startgruppe souverän gegen ein starkes Teilnehmerfeld durch und markierte mit 9:20.273 Minuten eine neue Rennbestzeit. „Trotz des starken Verkehrs nach dem Start bin ich sehr gut weggekommen und konnte sofort schnelle Runden fahren.“, berichtete Schmid nach ihrem Turn.
Bei langsam aufziehender Bewölkung übernahm anschließend Anja Wassertheurer das Steuer und startete in eine ereignisreiche Rennphase. Nach einem teilweise noch sonnigen Vormittag setzte gegen 14:00 Uhr vorübergehend leichter Regen ein und sorgte kurzzeitig für einen erhöhten Schwierigkeitsgrad durch den für den Eifelkurs so typischen Wechsel von trockenen und nassen Streckenabschnitten. Nachdem die Fahrbahn schnell wieder abtrocknete, kam es im weiteren Rennverlauf während eines Überholmanövers dann zu einem leichten Kontakt mit einem Mitstreiter. Anja Wassertheurer: „Bei dem kleinen Rennunfall erwischte es leider vorne rechts meinen Splitter, aber zum Glück hatte die Vorderachse nichts abbekommen.“
Nun waren die Studenten der FH Köln in der Box gefragt. Während des folgenden unplanmäßigen Stopps stellte die erfahrene Crew in wenigen Minuten die aerodynamische Funktion des Bauteils wieder her und schickte die Pilotin umgehend zurück ins Rennen, wo sie bei aufklarendem Wetter weiter sicher ihre Runden drehte.
Den Abschluss des sechsstündigen Rennens bestritt Benjamin Koske bei inzwischen wieder freundlicherem Wetter. Kurz vor Ende des Laufs traten jedoch leichte Getriebeprobleme auf und der Focus musste erneut an die Box. Nach einer kurzen technischen Analyse konnte die Fahrt jedoch sofort weiter gehen und Koske fuhr das Rennen sicher nach Hause. „In den letzten Runden bin ich voll auf Sicherheit gefahren, um keinen Ausfall zu riskieren.“, so Koske.
Die angehenden Ingenieure aus Köln schauen somit zufrieden auf den bereits dritten Klassensieg in Folge zurück und werden in den kommenden zwei Wochen in der FH-Werkstatt die Kampfspuren an ihrem Boliden beseitigen, um am 28. Mai beim 53. ADAC ACAS H&R-Cup erneut anzugreifen.






